Darauf freute ich mich schon länger. Endlich mal jemand der mir zeigt wie ich in der Welle agieren muss.

Ende August kam Felix zu mir und erzählte von seinem Wunsch mit dem SUP Club Hamburg nach Langre zu fliegen um dort am einwöchigen Wavecamp teilzunehmen. Ich war natürlich sofort dabei.

Location

Langre liegt in Nordspanien genauer in der Region Kantabrien. Wir flogen direkt nach Bilbao, von dort wurden wir mit dem Shuttlebus vom Liquid Surf abgeholt. Die Fahrt dauerte ca eine Stunde vom Flughafen ins Camp. Eine andere Möglichkeit wäre es direkt nach Santander zu fliegen – von dort dauert die Fahrt nur ca. 25min. Langre selbst bietet nicht sehr viel. Es ist ein sehr kleiner Ort mit 80 Einwohnern. Direkt daneben (5min mit dem Fahrrad) liegt Loredo. Dort konnten wir unseren kulinarischen Hunger stillen. Tapasbars, Supermarket, Surfshops und ein Boardshaper. Wenn man einen grösseren Ort sucht ist sicher Somo mit grossem Surf Club oder Santander mit vielen Shoppingmöglichkeiten eher geeignet.

Das Wetter war auch Mitte Oktober warm, nachtsüber regnerisch (wichtig für Nachtschwärmer, Taxis sind um diese Jahreszeit Mangelware). Zum Surfen empfiehlt sich ein langer Neopren ohne Schuhe. Für Hartgesottene reichten auch Shirt & Shorts.

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Liquid Surf Camp

Die Unterkunft ist sehr einfach gehalten. Änlich einer Jugendherberge, kleine Zimmer mit dem Nötigsten und ein Speisesaal mit Bar, der mit Beamer ausgestattet ist für Theorie-Kurse. Um mobil zu sein bietet sich die Möglichkeit ein Fahrrad für 50 € die Woche zu mieten oder ein Indiana Skateboard auszuleihen. Im Camp selbst bietet sich die Möglichkeit an einem Yogakurs teilzunehmen oder eine Massage zu buchen. Am morgen gab es immer ein Frühstück, wo man die Möglichkeit hatte sich ein Sandwich für den Mittag vorzubereiten. Felix und ich gingen meistens im Nachbardorf Loredo Tapas essen, und am Abend wurde vom Koch ein Menü gekocht.

Tagesablauf

Wir sind jeden Tag so ca. um 8.00 Uhr aufgestanden, da es ab 9.00 Uhr Frühstück gab. Beim Frühstück wurde dann bekannt gegeben, wann wir uns für den weiteren Verlauf treffen. Dies hängt mit den Gezeiten und vielen anderen Faktoren zusammen. Gute Daten lieferten uns verschiedene Seiten im Internet. Zum Beispiel magicseaweed.com was aber ein Auge vor Ort nicht ersetzen kann.

Die ersten Tage ging es immer um ca. 10.30 Uhr los. Wir trafen uns am Strand für ein Aufwärmtraining, was uns manchmal fast zu lange dauerte. Wir wollten natürlich raus in die Wellen. In diesem Punkt war ich noch nie lange zurückzuhalten. Mitte der Woche trafen wir uns später wegen der Tide. Dafür analysierten wir Fotos und Videos von uns um uns selbständig verbessern zu können. Die ersten Tage surften wir immer am morgen 2 Stunden und am Nachmittag nochmals ca. 2-3. Es war eine intensive Zeit auf dem Wasser.

Um 19.00 Uhr war Start des Abendessens im Camp. Es gab immer ein Gericht und verschiedene Salate. Alles wurde frisch zubereitet. Zusätzlich zur Freude aller gab es jeweils noch ein Dessert.

Zwischen 20.00 Uhr und 20.30 Uhr starteten wir noch mit einem Theorieblock. Wir durften uns interessante Vorträge über die Gezeiten, Wetter, Boardform, Herrstellung, Spotanalyse, Paddleschlag, Finnen und vieles mehr anhöhren. Interessante News und Backgroundinfos! Oder wo lernt man sonst, wie man das Meer lesen kann, damit man mit weniger Aufwand möglichst schnell wieder lossurfen kann? Und das verpassen auch die nicht, welche das letzte Jahr schon einmal dabei waren.

Coaches

Die beiden wissen alles über die Welle:

Flo vom SUP Club Hamburg hat die SUP Instruktoren Ausbildung auch im Wellenbereich.

Tomy von mycustomsurf.com, dreifacher Deutscher Longboard Champion, mit sehr vielen Instruktoren Stunden.

Fazit

  • Coole Truppe
  • Viel Wissen rund ums Wasser und Surfen, von den Basics bis zu Geheimtipps
  • Für Anfänger und Fortgeschrittene zu empfehlen
  • Training mit Coaches und inkl. Videomaterial zur optimalen Verbesserung
  • Mit professionellen Fotografen vor Ort (sh. Fotos): the proof of your improve 🙂
  • Next Destination: Hamburg

Bilder

 

 

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