Diesen Sommer durften wir in Österreich an der Grenze zu Ungarn und der Slowakei den Neusiedlersee testen

Der Neusiedlersee

Leuchtturm von Podersdorf

Blick auf den Leuchtturm von Podersdorf

Der Neusiedlersee ist der grösste österreichische See, auch wenn sich ein Teil des Sees auf ungarischem Boden befindet. Was er aber sicher nicht ist: Österreichs tiefster See. Mit 1.58m Höchsttiefe diesen Sommer kann er damit nicht auftrumpfen.

Er liegt ganz im Osten von Österreich, ca. 40 Autominuten von Wien und 30min von Bratislava entfernt. Bei schönem Wetter am Wochenende merkt man das auch.

Der Neusiedlersee wird umrundet von einem Schilfgürtel, dieser bietet für viele, auch seltene Tiere einen grossen Lebensraum. Für uns SUPer kann dies zu schönen Begegnungen mit Wasservögeln führen, dafür ist es schwieriger einen passenden Einstieg zu finden. Wir sind in Podersdorf gestartet.

 

Podersdorf

Podersdorf war der Ort an dem wir unsere Ferien geniessen durften. Für uns ideal: es bietet den grössten begehbaren Strandabschnitt vom ganzen Neusiedlersee. Mit der Touristenkarte (Neusiedlerkarte) ist der Zugang zum Strandbad gratis ansonsten kostet es ein paar Euro Eintritt. Es bietet dafür Platz für fast alle Sportarten. Am Land gibt es Beachvolleyballfelder, Fussballfelder, Spielplätze, Liegewiesen, kleiner Rummelpark, Fahrradverleih und viel für auf dem Wasser. Über ein Kitesurfcenter, Windsurfstationen, Pedalo- und Ruderbootverleih gab es auch noch einen preiswerten SUP-Verleih.
Strandbad Podersdorf

Strandbad Podersdorf

SUP-Tour

Mit dem Indianer auf Erkundungstour

Als Einstiegsort wählten wir jedes mal das Strandbad Podersdorf. Es bietet Platz um unser Material zu verschliessen oder deponieren. Uns kam nichts abhanden. Von da an ging es das eine Mal fast bis nach Neusiedeln -die Entfernung beträgt ca. 8-10km je nach dem wie direkt man darauf losfährt. Ich war bei der Tour alleine und weiter als erwartet unterwegs, weshalb ich nach 7,5km umgekehrt bin. Ich paddelte direkt am Schilf entlang, dort konnte ich ab und zu die Enten und andere Wasservögel beobachten. Manchmal kamen einem auch andere Wassersportler entgegen. Viele sind mit dem Segelboot unterwegs. Ich war froh, dass der Wind nicht schnell blies. Als schöne Tagestour empfehle ich von Podersdorf nach Neusiedeln zu paddeln, dort zu Mittag zu essen und am späteren Nachmittag wieder zurück zu paddeln. Wichtig ist einfach, dass man den Wind Forcast gut anschaut. Es gab Tage, da kam der Wind wie aus dem nichts. Wenn du dann noch 8km paddeln musst könnte das zimlich anstrengend werden. Wenn der Wind stark wehte bin ich auf den Kite umgestiegen.

Windige Tage

Wenn der Wind bläst empfehlen wir euch, wenn ihr weg vom Wasser wollt, mit dem Fahrrad die Naturstationen anzuschauen, einen Winzer aus dem Burgenland zu besuchen oder einen Städtetrip nach Wien oder Bratislava zu unternehmen. Auch Operetten auf der Seebühne Mörbisch sind eine Reise wert.

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