Es sollte eine ganz normale SUP Tour werden….

Nachdem wir nun schon seit einiger Zeit nach einem passenden Termin suchten, war es im August schliesslich soweit. Endlich hatten wir die Möglichkeit zu einer kleinen Ausfahrt auf den neuen Origin SUP Boards. Und wo ist es passender als am Homespot von Origin, der Aare.

 

Location

Wir trafen uns am Standort von Aaretubing, am Bahnhof in Uttigen. Neil und Rita erwarteten uns  bereits und zeigten uns ihre heiligen Hallen, gefüllt mit Material von Aaretubing. Bis unters Dach sind Gummiringe und Schlauchboote gestapelt, einfach alles was das Paddlerherz begehrt. Tubing ist übrigens die Aare auf einem Gummiring abzufahren. Zudem erwarete uns natürlich das Material von Origin. Die Weissen Boards und die Paddel mit dem besten Verdrehschutz den wir bis jetzt kennen. Im inneren sind die Paddel eckig, was so absolut sicher ein Verdrehen verhindert. Geniale Idee! Die SUP Boards von Origin überzeugen mit dem leichten Gewicht und den sehr angenehm stabilen Shapes.

 

Start

Einstieg ist nahe dem Bahnhof, nur einige Schritte nach der Uttiger Welle. Doch unser Tag wäre keine SUPSafari wenn wir nicht mindestens einmal eine Fahrt über die Uttiger Welle wagen. Gesagt, getan und der Verhängnisvollste SUP Tag unserer Karriere begann. Wie blutige Anfänger sollten wir heute noch Neil auf die Probe stellen, doch er löste jede Situation mit Bravour und grosser Kompetenz.

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Die Uttiger Welle ist eine grössere Welle, keine zum Surfen, eher wie ein Schwall mit Kehrwasser und anderen Schwierigkeiten. So versuchten sich Dani, Neil und ich und beim ersten mal klappte auch alles mehr oder weniger. Keiner von uns blieb trocken und nach der Badeeinlage, musste erstmal das Ufer erreicht werden. Beim zweiten Versuch verlor Dani sein Board und es wurde von der Aare mitgerissen. Er rannte dem Board nach und Neil nahm die Verfolgung mit seinem SUP auf. Aline, Rebecca und ich folgten ein wenig verspätet mit dem Material. So paddelten wir eine Weile ohne die beiden zu sichten. Allmählich waren wir leicht irritiert, angesichts der Abwesenheit der beiden, doch nach der nächste Kurve wartete Dani bereits, leider ohne SUP. Also ging es weiter wobei sich Aline und Rebecca ein Board teilten. Wenige Minuten später entdeckten wir dann auch Neil, der das SUP einholen konnte und auf uns warete. Nach dem ersten Schock sollte nun der Spassige teil folgen.

SUP Paddel?

Alle waren wieder frohen Mutes und wir erwarteten nichts schlimmes mehr. Leider sollten wir uns irren, den kurze Zeit später wollten wir einen Seitenkanal befahren und bogen dazu links ein. Doch Rebecca schafften die Ausfahrt nicht rechtzeitig und steckten einige Meter weiter vorne in den Sträuchern am Ufer fest. Zusammen konnten wir die beiden aus ihrer misslichen Laage befreien. Doch bei der Rückkehr zu unseren SUP Boards welche seitlich am Ufer warteten, mussten wir feststellen, dass ein Paddel verschwunden war. Verzweifelt suchten wir alles ab doch nichts war zu finden. Und wieder rettete Neil von Origin die Situation; er folgte einfach dem Seitenkanal und mit viel Glück fand er das Paddel weiter unten.

Sollte es nun zu Ende sein?

Ich könnte die Geschichte hier beenden, was aber nicht korrekt wäre.  Denn während wir die Seitenkanäle befuhren summte und sirrte es sehr laut. Bereits am Einstiegspunkt waren viele Mücken unterwegs, doch in diesem Seitenkanal war es höllisch. Und nach dem wir wieder in die Aare einbogen sah Alines rücken aus als ob sie sich eine Beulenkrankheit eingefangen hätte. Sie muss wohl allergisch auf die Stiche reagiert haben und sah ziemlich mitgenommen aus. Doch auch in dieser Situation sollte Neil wieder die Rettung sein. In seinem magischen Beutel hatte er ein Gel welcher Alines Juckreiz sofort linderte.

Geheimer See

Wir entdeckten aber auch ein kleines Schmuckstück, denn der Tag bestand nicht nur aus Missgeschicken, landschaftlich ist die Aare wirklich beeindruckend. Bei Aarwald Koordinaten, 46.885900, 7.540183 gibt es einen kleinen See direkt neben der Aare der normalerweise nicht befahren werden kann. Doch aufgrund des damaligen Hochwassers, fanden wir zwischen ein paar abgestorbenen Bäumen eine Einfahrt in den See. Durch hüfthohes Gras harkten wir uns in dem SUP breiten Kanal richtung See. Nach einiger Anstrengung waren wir in dem wirklich sehr hübschen kleinen See angekommen.

Doch leider sollte die Rückkehr auf die Aare nicht ohne Zwischenfall enden. Beim Einfahren in die Aare stürzte Rebecca vom Board und wurde mit der Strömung mitgerissen. Sie und das SUP wurden unter einen Baum gezogen, welcher in den Fluss ragte. Doch kurz drauf war Neil bereits bei ihr, fischte sie professionell aus dem Wasser und legte sie auf das Board. Glücklicherweise ist nichts schlimmeres passiert, doch leider hat die Kamera den Baumkontakt nicht überlebt und liegt nun bei den Fischen…

Nach diesem grossen Schreck verlief die weiterfahrt ohne grosse Zwischenfälle…… Oder doch nicht? Nein kurz nach der Rettungsaktion gaben leider die Badehosen von Neil der starken Belastung nach und rissen am heikelsten Ort. So stand er wie unten auf den Fotos zu sehen ist, ziemlich hilflos im Wasser… Glücklicherweise konnten wir ihm die Shorts von Rebecca anbieten, so paddelte er das letzte Teilstück im Sexy Outfit….

 

Grundsätzlich ist es eine sehr schöne Tour die ihr unbedingt machen solltet. Als Anfänger oder wenn ihr euch wie solche benehmt, wendet euch unbedingt an Neil und Rita. Mit Aaretubing bieten sie euch die richtige Basis für eure Aaretour. Dank einer zweiten Kamera und einer GOPRO haben wir auch noch ein wenig Film und Fotomaterial für euch! Viel spass beim NICHT Nachmachen….. =)

Herzlichen Dank nochmal an Neil für den genialen Support! TOP!

 

 

 

 

 

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